Mit Flavio (8) auf dem Müllberg von León. Die nicaraguanischen Kinder, die in Papp- und Wellblechhütten am Rande der Stadt hausen, wühlen nach Nützlichem im vergifteten Dreck ihrer Metropolen, um ein paar Cent für ihre Familien bei den Alteisen- und Altglashaendlern zu bekommen. "Was die Leute alles wegwerfen", empört sich Flavio und zieht ein Stück grünliches Fleisch aus dem Müll hervor. "Das essen wir zuhause und freuen uns, weil es so zart ist."