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Was ist Wahrheit?

fragte einst Pontius Pilatus, zuckte die Achseln und wusch seine Hände in Unschuld.

Wahrheit ist zu suchen,

stellte im 17. Jahrhundert der Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal fest.

Wir alle suchen – auch wir Journalisten.

Nach dem außergewöhnlich Guten und den Motiven für das Böse. Nach den Ursachen für die Tragödien dieser Welt. Nach Skandalen und Ungerechtigkeiten. Nach An- und Aufrührendem. Nach Witzigem und Aberwitzigem. Nach dem tieferen Sinn. Nach dem richtigen Weg, dem sinnvollen Kompromiss und der besten Politik. Nach treffenden Worten. Und dabei immer auch: nach der Wahrheit.

Herzlich willkommen auf meiner Internetseite

Mein Name ist Jens Meyer-Wellmann, ich bin Journalist, Moderator und Historiker und lebe in Hamburg. Als Reporter hatte ich die Möglichkeit, Reportagen aus Südafrika, Shanghai, Dubai, Thailand oder Hamburg-Wilhelmsburg zu veröffentlichen, über die Verwüstungen nach einem Hurrikan in Nicaragua zu schreiben wie über Motorrad-Reisen durch die Anden und über marodierende Skinheads im niedersächsischen Tostedt. 

Als Chefreporter war ich für das „Hamburger Abendblatt“ seit dem Jahr 2000 vor allem für die Politikberichterstattung in der Hansestadt zuständig. Seit 2009 habe ich als stellvertretender Redaktionsleiter der WELT-Gruppe in Hamburg zusammen mit Jörn Lauterbach und einem Team von 30 Kolleginnen und Kollegen den Hamburg-Teil der WELT und WELT AM SONNTAG produziert. Nach der Fusion der Lokalredaktionen war ich ab Dezember 2012 parallel auch mit verantwortlich für die größte Lokal-Redaktion Norddeutschlands beim „Hamburger Abendblatt“. Seit Mai 2015 bin ich wieder ausschließlich für das „Hamburger Abendblatt“ tätig, seit Frühjahr 2021 als Chefkorrespondent.

Für eine Reportage über einen in Haft an Krebs erkrankten Vergewaltiger, der um Entlassung zum Sterben nachsucht, bin ich 2007 mit dem Erich-Klabunde-Preis ausgezeichnet worden. Für das zusammen mit Christoph Heinemann verfasste Dossier „Der Ausbruch“ über einen für elf Menschen tödlich endenden Coronaausbruch auf der Krebsstation des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf (UKE) sind wir am 2020 in der Kategorie „Lokalreportage“ mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet worden. 2021 haben wir dafür außerdem den Publizistikpreis der GSK-Stiftung bekommen und wurden für den Theodor-Wolff-Preis nominiert.

Im TV-Sender Hamburg1 habe ich  die „Hamburger Presserunde“ moderiert. Auch als Moderator unterschiedlicher Veranstaltungen, etwa politischer Diskussionsrunden oder Gesprächen zu Wirtschaftsthemen, werde ich häufiger angefragt.

Neu: Unser „Zwei-Generationen-Podcast“

Mein Sohn Max (Jahrgang 2001) und ich haben im Herbst 2019 zusammen „2G: Der Zwei-Generationen-Podcast mit Max und Jens“ ins Leben gerufen, in dem wir uns alle ein, zwei oder drei Wochen (je nach Abistress) über aktuelle und allgemeine Themen aus Sicht von Jung und Älter unterhalten (und öfter auch mal heftig streiten). Den Podcast gibt es bei Spotify, Anchor, bei Apple, außerdem bei Soundcloud oder hier und überall (auch in den einschlägigen Apps), wo es Podcasts gibt: Einfach nach „2G Der Zwei-Generationen-Podcast“ suchen.

Hier geht es um Hamburg und die Welt

Das Wichtigste, das ich in all den Jahren als Journalist gelernt habe, ist: Allein sind wir Reporter, Redakteure, wir Enthüller und Kommentatoren nichts. Nur durch die Hilfe und die Rückmeldungen unserer Leser können wir einen guten Job machen.

Helfen Sie deswegen bitte mit bei der Suche! Melden Sie sich, wenn Sie Spannendes, Witziges, Skandalöses oder Außergewöhnliches zu berichten haben! Oder wenn Sie mich als Moderator anfragen wollen. Meine E-Mail-Adresse finden Sie im Impressum.

Auf dieser Seite können Sie unter Ausgewähltes neuere und ältere Reportagen lesen, über Nicaragua nach einem Hurrikan oder die weltweite Jagd nach dem Gründer der berüchtigten Colonia Dignidad in Chile; außerdem Wissenschafts-Artikel, etwa zu der Frage, warum Staus entstehen und wie man sie mit der Hilfe der Chaostheorie auflösen will. Im Archiv sind ältere Texte zu Hamburger Themen aufgeführt, Sie finden auf dieser Seite aber auch Artikel und nützliche Links zu Lateinamerika, wo ich einen Teil meiner Jugend verbracht und über dessen politische Geschichte ich promoviert habe. Unter Zur Person stehen mein Lebenslauf, Arbeitsproben, Zeugnisse, Fotos und Videos.

Eine Sammlung einiger in „Welt“ und „Hamburger Abendblatt“ erschienener Kolumnen von mir über den alltäglichen Familien- und sonstigen Wahnsinn gibt es unter dem Titel “Schrei mich nicht an, ich bin ein Wunschkind” auch als eBook bei Amazon, und zwar hier.

Aktuellere Texte von mir finden Sie auf der Autorenseite des Abendblatts oder in Meyer-Wellmanns Hamburg-Notizen