Vita

Leben

Geboren 1966 in Hannover

Anfang der 1980er Jahre Übersiedlung der Familie nach Lateinamerika
1984 paraguayische Hochschulreife

Erntehelfer (Wassermelonen) in Paraguay
Fließbandarbeiter (Fischstäbchen) in Bremerhaven
Marketing (Mähdrescher und Brauereibedarf) in Hamburg

Zivildienst in der Ausländerberatung in Hamburg-Wilhelmsburg
Sozialberater für Spanier, Portugiesen, Türken und polnische Roma

Magister in Geschichte, Volkswirtschaftslehre und Lateinamerikastudien in Hamburg. Forschungsaufenthalte in Florenz und Asunción
Promotion mit einer Arbeit über politische Parteien in Lateinamerika

Journalistenschule Axel Springer (Berlin und Hamburg)

Chefreporter und Politikredakteur beim „Hamburger Abendblatt“. Schwerpunkte: Investigatives, Reportagen, Politik, Hamburg. Einsätze auch z.B. in Arab. Emiraten, Südafrika, China, Japan, Mexiko, Nicaragua, USA oder im europäischen Ausland. Kürzel: jmw.

Ein Jahr Erziehungsteilzeit zur Betreuung der beiden Söhne

Seit Februar 2009 stv. Redaktionsleiter „Die Welt“ und „Welt am Sonntag“ in Hamburg. Seit Dezember 2012 zugleich stv. Leiter der Hamburg-Redaktion beim „Hamburger Abendblatt“, seit Mai 2015 Autor ausschließlich beim „Hamburger Abendblatt“, seit Frühjahr 2021 als Chefkorrespondent.

Gelegentlich Gast in Radio- und Fernsehsendungen; hin und wieder Moderationen, etwa der „Hamburger Presserunde“ beim TV-Sender Hamburg1. Spanisch und Englisch fließend, Schul-Französisch, etwas Portugiesisch, ein paar Brocken Russisch

Verheiratet, zwei Söhne. Blogger, Jogger, Doppelkopf- und HSV-Fan.

Auszeichnungen:
Nominiert für den Theodor-Wolff-Preis 2021 in der Kategorie „Thema des Jahres: Corona – Leben im Ausnahmezustand“ für das sechsseitige zusammen mit Christoph Heinemann verfasste Dossier „Der Ausbruch“ über den Coronaausbruch im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).
Publizistikpreis 2021 der GSK-Stiftung in der Kategorie Print für „Der Ausbruch“.
Deutscher Reporterpreis 2020 in der Kategorie Lokalreportage für „Der Ausbruch“.
Erich-Klabunde-Preis des Deutschen Journalistenverbandes 2007 für die Reportage „Gnadenlos bis in den Tod“ über einen an Krebs erkrankten Vergewaltiger, der um Haftentlassung zum Sterben nachsucht.

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